WIKING RUF Europäische Freiwilligen in der Waffen-SS

 
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Awards and insignia of the Waffen-SS
Source:
Lexikon der Wehrmacht


Das Eiserne Kreuz 1939


Das Eiserne Kreuz wurde am 1. September 1939 eingeführt. Damit wurde die 1813 begonnene und 1870 und 1914 Tradition weitergeführt.

Es gab folgende "Stufen":
Das Eiserne Kreuz II. Klasse,
Das Eiserne Kreuz I. Klasse, 
Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und
Das Großkreuz.

Im Verlauf des Krieges wurden jedoch weitere Stufen hinzugefügt. Weiter wurde die Spange 1939 eingeführt. Soldaten die im 1. Weltkrieg das Eiserne Kreuz II. und I. Klasse verliehen bekommen hatten bekamen an Stelle eines neuen Kreuzes eine Spange. 



Trageweise:

Das Ordensband des Eiserne Kreuz II. Klasse wurde durch ein Knopfloch gehängt. Das eigentliche Kreuz war verdeckt. Das Eiserne Kreuz I. Klasse wird auf der linken Brustseite wie die Waffenabzeichen gem. H.A.O./Heeres-Anzugs-Ordnung/-H.Dv. 122 - Abschn. B Nr.28 Trageweise in und außer Dienst.


Verleihungszahlen für das Heer und die Waffen-SS:
ca. 2.300.000 Eiserne Kreuze II. Klasse und ca. 300.000 Eiserne Kreuze I. Klasse


Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes

Verleihungsbestimmungen:
Das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes konnte nicht nur an Angehörige der Wehrmacht und der Waffen-SS, sondern auch an Angehörige der Polizei, des Reichsarbeitsdienstes (RAD), der Organisation Todt bzw. Speer, der Technischen Nothilfe und deren Verbündeten verliehen werden.Das Ritterkreuz wird für erneute besondere Tapferkeit vor dem Feind und für herausragende Verdienste in der Truppenführung verliehen. Das goldene Eichenlaub wird an die zwölf höchstbewährten Einzelkämpfer verliehen.Das Großkreuz des Eisernen Kreuzes wird für überragende Taten, die den Ablauf des Krieges entscheidend beeinflussen verliehen.

Verleihungsbefugnis:
Die Verleihung des Ritterkreuzes behielt sich Adolf Hitler anfangs selbst vor. Später jedoch wurde das Ritterkreuz und in einzelnen Fällen auch das Eichenlaub zum Ritterkreuz von Divisionskommandeuren (und höheren Befehlshabern) verliehen.

Trageweise:

Das Ritterkreuz wurde mit Ordensband am Hals getragen.

Verleihungszahlen für das Heer und die Waffen-SS:
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: ca. 7.300
Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: ca. 882
Schwerter zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: ca. 160
Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: 27
Goldenes Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes: 1
Großkreuz des Eisernen Kreuzes: 1

Mit den Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurden ausgezeichnet:
- 77 Soldaten des Heeres
- 24 Soldaten der Waffen-SS
-   5 Angehörige der Kriegsmarine
- 53 Soldaten der Luftwaffe
-   1 Angehöriger einer anderen Nation

Mit den Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurden ausgezeichnet:
- 11 Soldaten des Heeres
-   2 Soldaten der Waffen-SS
-   2 Angehörige der Kriegsmarine
- 12 Soldaten der Luftwaffe

Ritterkreuz Ritterkreuz mit Eichenlaub Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwerten Ritterkreuz mit Eichenlaub, Schwerten und Brillianten















Mit dem goldenen Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurden beliehen:
Oberst Hans-Ulrich Rudel, Kommandeur des Schlacht-Geschwaders 2, wurde am 29. Dezember 1944 als einziger Soldat der Wehrmacht mit goldenen Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

Er erhielt es am 1. Januar 1945 von Hitler persönlich verliehen.








Mit dem Großkreuz des Eisernen Kreuzes wurde beliehen:

Dem Reichsmarschall Hermann Göring, Oberbefehlshaber der Luftwaffe, wurde am 19. Juli 1940 von Hitler persönlich, das Großkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

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Medaille "Winterschlacht im Osten 1941/1942" (Ostmedaille)


Die "Ostmedaille" wurde am 26. Mai 1942 von Adolf Hitler
"...in Würdigung des heldenhaften Einsatzes... während des Winters 1941/42..." gestiftet.

Der Künstlerische Entwurf stammt von SS-Kriegsberichterstatter Ernst Krause. Da die Herstellung dieser Auszeichnung einige Zeit in Anspruch nahm wurden zuerst nur Bandstücke verliehen. Deshalb wurde am 20. Januar 1943 angeordnet das jeder der bisher nur das Bandstück erhalten hatte dann auch die Metallausführung bekam.
Als Endtermin für die Verleihung wurde der 15. Oktober 1944 bestimmt.

 

Verleihungsweise:
Die "Ostmedaille" wurde vom Divisionskommandeur verliehen. 

 

Trageweise:
Das Band wird im Knopfloch oder an der kleinen bzw. großen Ordensschnalle getragen. Das Band rot mit einem 3mm Mittelstreifen, weiß-schwarz-weiß, wobei der schwarze Streifen etwas breiter ist als die weißen Randstreifen. Rot symbolisiert das Blut, weiß den Schnee und schwarz die Trauer um die Gefallenen.

Infanterie Sturmabzeichen

Infanteriesturmabzeichenbronze.jpg (12610 Byte)Die Schaffung eines Infanterie-Sturmabzeichens wurde vom Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, befohlen. Die Arbeiten hierzu begannen Anfang Dezember 1939. Der künstlerische Entwurf wurde unter Mitwirkung und nach Angaben der Infanterie-Abteilung und der Heeres-Bekleidungs-Abteilung im Oberkommando des Heeres von der Firma C. E. Juncker in Berlin ausgeführt. Die Skizzen wurden nach folgenden Grundsätzen angefertigt: Gewehr mit aufgepflanztem Seitengewehr als Symbol des stürmenden Infanteristen in einer Eichenlaubumrahmung mit dem Hoheitsabzeichen des Heeres. Aus den vorgelegten Entwürfen bestimmte der Oberbefehlshaber des Heeres denjenigen, welcher dann von der Firma C. E. Juncker in versilbertem Zinkblech ausgeführt wurde.

Ab 1. Juni 1940 konnte das Infanterie-Sturmabzeichen nun auch in Bronze verliehen werden. Es war - bei gleichen Verleihungsbedingungen - für die angehörigen der Infanterie-Regimenter (mot.) bestimmt. Es konnte seit diesem Datum also an Angehörige der Maschinengewehr-, Infanteriegeschütz- und Panzerabwehrkompanien der Infanterie- bzw. Gebirgsjäger-Regimenter verliehen werden - bei unveränderten Bedingungen. Bedingung vor allem, dass die Soldaten mit ihren Waffen im sog. Nahkampfraum eingesetzt worden waren. Angehörige der Flugabwehr-Kompanien - gemäß Bestimmung des O.K.H. vom 26. Februar 1941 - das Infanterie-Sturmabzeichen erhalten, "wenn sie den Sturmangriff mit vorgetragen und durch den Einsatz ihrer Waffen in vorderster Linie den Einbruch in die feindliche Stellung miterzwungen" hatten.

Verleihungsbestimmung:
Das Infanterie-Sturmabzeichen kann an Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Schützenkompanien nicht motorisierter Infanteriedivisionen und der Gebirgsjägerkompanien verliehen werden, die ab 1.1.1940 :
1. an 3 Sturmangriffen,
2. in forderster Linie,
3. mit der Waffe in der Hand einbrechend,
4. an 3 verschiedenen Kampftagen beteiligt gewesen sind.

Erfolgreiche gewaltsame Erkundung sowie Gegenstöße und Gegenangriffe sind als Sturmangriffe zu werten, sofern sie zum Nahkampf geführt haben.


Die Verleihungsweise:
Das Infanterie-Sturmabzeichen wird durch den Regimentskommandeur verliehen.

Trageweise:
Das Infanterie-Sturmabzeichen wird auf der linken Brustseite wie die Waffenabzeichen gem. H. A. O. (H. Dv. 122) Abschnitt B Nr. 28, Trageweise in und außer Dienst getragen.


Das Panzer-Kampfabzeichen

Am 2. Dezember 1939 wird das Panzerkampfwagenabzeichen von Generaloberst Panzerkampfabzeichen.jpg (8618 Byte)von Brauchitsch genehmigt. Der künstlerische Entwurf des Abzeichens stammt von ernst Peekhaus aus Berlin. Die Firma C.E. Juncker stellt dann die ersten Abzeichen her. Am 1. Juni 1940 stiftete der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch das Panzerkampfwagenabzeichen in Bronze. Am 22. Juni 1943 wurden die höheren Stufen des Panzer-Kampfabzeichens eingeführt.

Normal in Silber oder Bronze
II.Stufe 25
III.Stufe 50
IV.Stufe 75
V.Stufe 100


Verleihungsbestimmung:

Das Panzerkampfwagenabzeichen kann an Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Panzereinheiten verliehen werden, die sich ab 1.1.1940 als Panzerkampfwagen- Panzerbefehlswagen-Kommandant, Panzerschütze, Panzerführer, Panzerfunker bei mindestens dreimaligem Einsatz im Gefecht an 3 verschiedenen Kampftagen bewährt haben, wobei sich die Panzerkampfwagen-Besatzung aktiv am Kampf selbst beteiligt haben muss. 
Das Panzerkampfwagenabzeichen in Bronze konnte an die Angehörigen der Schützenregimenter, der Kradschützenbataillone der Panzerkampfabzeichen50.jpg (11413 Byte)Polizeidivision und der Panzerspäh-Einheiten verliehen werden. Es gelten die selben Verleihungsbestimmungen wie beim Silbernen Kampfabzeichen. Das Panzerkampfabzeichen in Silber wurde an Panzerbesatzungen der Panzereinheiten verliehen.
Das Panzerkampfabzeichen in Bronze wurde an Panzerbesatzungen der Panzer-Späheinheiten, das Sturmabzeichen (Allg.) an angehörige der Sturmgeschützeinheiten, der Sturmpanzereinheiten und Panzerjägereinheiten verliehen. Die IV. Stufe kann nach 100 Einsätzen erneut verliehen werden.
Die Sturmeinsätze dürfen ab dem 1. Juli 1943 angerechnet werden. 

Für die Stufen gilt:

Stufe II bei 25 anrechnungsfähigen Kampftagen,
Stufe III bei 50 anrechnungsfähigen Kampftagen,
Stufe IV bei 75 anrechnungsfähigen Kampftagen und 
Stufe V bei 100 anrechnungsfähigen Kampftagen.

Für Soldaten die ununterbrochen im Osten oder in Afrika nach dem 22. Juni 1941 gekämpft haben darf folgendes Angerechnet werden:

Von 15 Monaten bis zu 25 Einsatztage
Von 12 Monaten bis zu 15 Einsatztage
Von 8 Monaten bis zu 10 Einsatztage

Soldaten die Verletzungsbedingt nicht mehr Aktiv am Kampgeschehen teilnehmen können kann das Panzerkampf-Abzeichen unter folgenden Bedingungen verliehen werde:

Stufe II bei mindestens 18 Einsatztagen
Stufe III bei mindestens 35 Einsatztagen
Stufe IV bei mindestens 60 Einsatztagen

Verleihungsweise:
Das Panzerkampfwagenabzeichen wird durch die Kommandeure der Panzerdivision verliehen.

Trageweise:
Das Panzerkampfwagenabzeichen wird auf der linken Brustseite wie die Waffenabzeichen gem. H.A.O./Heeres-Anzugs-Ordnung/-H.Dv. 122 - Abschn. B Nr.28 Trageweise in und außer Dienst.


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Sonderabzeichen für das Niederkämpfen von Panzerkampfwagen durch Einzelkämpfer

Panzervernichtungstreifensilber.jpg (8069 Byte)
Das Sonderabzeichen wurde am 9.März 1942 vom "Führer und Reichskanzler" genehmigt.
Am 18. Dezember 1943 genehmigte der "Führer" das Sonderabzeichen für das Niederkämpfen von Panzerkampfwagen in Gold.



Verleihungsbestimmung:

In einer Bekanntmachung heißt es:
"Das Sonderabzeichen wird an Soldaten verliehen, die ab 22.Juni 1941 als Einzelkämpfer mit Nahkampfwaffen oder Nahkampfmitteln (Panzerbüchse, Gewehrgranate, geballter Ladung usw.) einen feindlichen Panzerkampfwagen oder ein sonstiges feindliches gepanzertes Fahrzeug im Nahkampf vernichtet oder außer Gefecht gesetzt haben."

In einem weiteren Text vom 18.Dezember 1943 heißt es:
"Das Sonderabzeichen auf goldenem Band wird nach dem fünften anrechnungsfähigem Niederkämpfen von Panzerkampfwagen usw. an Stelle eines weiteren silbernen Sonderabzeichens verliehen. Die vorher verliehenen vier silbernen Abzeichen sind dann abzulegen und verbleiben dem betreffenden Soldaten zur Erinnerung."

Trageweise:

Das Sonderabzeichen wird am rechten Oberarm getragen.

Demjanskschild

Der Demjanskschild wurde am 25. April 1943 von Adolf Hitler gestiftet.
Demjansk-1.jpg (20288 Byte)Der letzte Termin zur Einreichung von Vorschlägen war der 31. März 1944.
Die Verleihungen mussten bis zum 1. Juli 1944 abgeschlossen sein.

Verleihungsbestimmung:

Eine dieser drei Bedingungen muss erfühlt sein damit eine Verleihung berechtigt ist.
1. Ununterbrochener Einsatz von mindestens 60 Tagen in dem eingeschlossenem Raum.
2. Ununterstützender Einsatz durch die Luftwaffe von mindestens 50 Flügen, wobei Einflüge in den eingeschlossenen Raum als Einsätze rechnen.
3. Verwundung oder Erfrierung, für die das Verwundetenabzeichen verliehen wurde.




Trageweise:

Der Demjanskschild wurde am linken Oberarm getragen.

Krimschild

Krim-1.jpg (15705 Byte)Der Krimschild wurde am 25. Juli 1944 von Hitler gestiftet. Verleihungsvorschläge mussten bis zum 31. März 1943 eingereicht werden. 

Verleihungsbestimmung:
Die Teilnahme an folgenden Schlachten berechtigt zur Verleihung des Krimschildes:
1. Durchbruchsschlacht bei Perekop vom 21.9.1941 bis 30.9.1941
2. Durchbruchsschlacht bei Juschun vom 18.10.1941 bis 27.10.1941
3. Verfolgungskämpfe auf der Krim, Durchbruch auf Kertsch vom 28.10.1941 bis 16.11.1941
4. Erster Angriff auf Sewastopol 17.12.1941 bis 31.12.1941
5. Schlacht bei Feodosia vom 15.1.1942 bis 18.1.1942
6. Abwehrkämpfe an der Parpatsch-Stellung vom 19.1.1942
7. Wiedereroberung der Halbinsel Kertsch vom 8.5.1942 bis 21.5.1942
8. Einahme von Sewastopol vom 7.6.1942 bis 4.7.1942

a) Teilnahme an einer Hauptschlacht
b) Verwundungc) ununterbrochener Aufenthalt von drei Monaten auf der KrimEs berechtigt zur Verleihung der Aufenthalt südlich der Linie Gentschesk - Salkowo - Perekop (Orte einschließlich).Der Beliehene erhält ein Besitzzeugnis. Der Krimschild kann zu alle Uniformen getragen werden. 

Trageweise:
Der Krimschild wird zur Uniform am linken Oberarm getragen.

Verleihungsweise:
Der Krimschild wird von Generalfeldmarschall Manstein verliehen.

Weitere Informationen:
Zwei Krimschilder aus echtem Gold wurden an den Rumänischen Marschall Antonescu und an Generalfeldmarschall von Manstein verliehen. Laut Aussage von Mansteins wurden 200.000 bis 300.000 Krimschilde verliehen.



       
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